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Den Landkreis mit „ELAN“ voranbringen 16.10.2008

Die Region mit „ELAN“ voranbringen, und das im doppelten Sinne, soll eine neue Logistik-Initiative, mit dem sich die Region im Ballungsdreieck Hamburg, Hannover und Bremen als Logistik-Standort in der größer werdenden Europäischen Union profilieren will. Ziel sei es, so Landrat Hermann Söder in einem Pressegespräch, die Vorteile, die sich aus der oft beschworenen und im IES-Wirtschaftsgutachten ausdrücklich genannten Lagegunst zu nutzen.

Durch die breits bestehenden hervorragende Anbindungen an die Autobahnen 7 und 27, den Ausbau der bestehenden Bahnverbindungen sowie durch die Nähe zu den Seehäfen soll dieser Standortvorteil genutzt und unter dem Namen „ELAN“ europaweit zu einem Markennamen ausgebaut werden. Die Bezeichnung steht für die englische Bezeichnung des Wirtschaftsraums Norddeutschland: „European Logistic Area Northern Germany“.

Als Folge der zum 1. Mai anstehenden EU-Erweiterung werde sich der bisher in Bereich der Benelux-Staaten sowie entlang des Rheins gelegene Schwerpunkt des Gütertransports um einige hundert Kilometer nach Osten verlagern und der Heideregion als Verkehrs-, Wirtschafts- und Arbeitsraum zu einer Blüte verhelfen, sieht Söder Persektiven.

Dazu gibt es ein vom Arbeitskreis Logistik-Initiative unter der Leitung von Klaus D. Forstmann entwickeltes Konzept, mit dem sich die „ELAN“ beim Logistics Network Congress International in Hannover präsentieren und sich, wie vom Kreistag in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, um die Aufnahme in die Logistik-Initiative des Landes Niedersachsen bewerben und sich so auch Fördermöglichkeiten für die Erschließung neuer Gewerbeflächen sichern will.

Thomas Eidecker, ehemaliger Leiter der alli-Niederlassung in Harber und Geschäftsführer der Firma Cargo Terminal Soltau (CTS), stellte die Grundzüge der geplanten Entwicklung vor, die zunächst vom Standort Soltau mit seinen Gewerbegebieten Ost I und II aus schwerpunktmäßig betrieben und sukzessiv erweitert werden soll – bis ein Netz von Gewerbe- und Industriegebieten vorgehalten wird, das alle Bedürfnisse investitions- und ansiedlungswilliger Unternehmen befriedigt.

„Wir müssen Flächen verfügbar machen“, betonte Wolfgang Cassebaum, Geschäftsführer der Ansiedlungs- und Wohnungsbaugesellschaft Soltau (AWS) und der Heideregion-Gesellschaft. Er erwartet bereits in einigen Jahren einen sprunghaften Anstieg bei der Nachfrage nach Gewerbeflächen. Dafür müssten jetzt die Weichen gestellt werden und nicht erst, wenn die Interessenten vor der Tür stehen.

Auch wenn derzeit noch der Landkreis bzw. der Kreistag federführend bei dieser Form der Wirtschaftsförderung ist, so sieht Landrat Söder die Logistik-Bemühungen in einem größeren, regionalen Rahmen. Kreis- oder auch Landesgrenzen dürften, auch mit Blick auf die den Landkreis SFA betreffende Metropolregion Hamburg, keine Planungshindernisse mehr sein, wenn man zukünftig im europäischen Wettbewerb bestehen wolle. Auch um das deutlich zu machen, hatte Söder zum Gespräch neben Vertretern der (Nordkreis-) Heideregion auch Repräsentanten der Vogelpark- sowie der Aller-Leinetal-Region geladen.



Interessante Weblinks
LINK: ELAN-Logistics
(http://www.elan-logistics.de)

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LINK: Pendlerportal (http://soltau.pendlerportal.de)
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Lüneburger Heide eG
(www.vblh.de/baufinanzierung)
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