{FOTO Die Filzfabrik der Fa Röders}
Die Stadt Soltau hat am 10.07.2007 im Rahmen eines Bürgerforums in der Alten Reithalle eine Vielzahl von Projekten vorgestellt, die für neues Leben in der Innenstadt sorgen und die Stadt insgesamt attraktiver machen sollen.
Die Europäische Union (EU) hat dafür Fördermittel aus dem Ziel-1-Programm in Aussicht gestellt, wenn Soltau ein Integriertes Städtisches Entwicklungskonzept - kurz ISEK - aufstellt und sich im Wettbewerb mit anderen Städten im ehemaligen Regierungsbezirk Lüneburg mit seinen Ideen durchsetzt.
Nach Angaben von Bürgermeister Wilhelm Ruhkopf muss der Rat das Entwicklungskonzept beschliessen und bis zum 01. September beim Nieders. Sozialministerium einreichen, das dann die Entscheidung trifft.
Auch die Bewertung der einzelnen Projekte wird in Hannover vorgenommen. Nach den bisherigen Vorgaben sind "die besten Konzepte solche, die von Bürgern getragen werden und ökonomische, soziale und Umweltaspekte berücksichtigen, um Wohnen, Arbeiten und Leben in der Stadt attraktiv zu gestalten ".
Im Verlaufe des Bürgerforums, das mit ca. 200 Bürgern gut besucht war, wurden die Ideen von verschiedenen Akteuren vorgestellt:
Architekt Joachim Krampitz stellte Ideen zur
Umgestaltung des Georges-Lemoine-Platzes vor. Eine dreieckige Segeldachkonstruktion könnte den Platz in Zukunft überspannen. Auf Stahlstützen ruhend soll das zwischen fünf und zwölf Meter hohe Foliendach ein Bürgerforum schaffen, unter anderem mit einer Bühne.
Citymanager Christian Diemer stellte das Konzept für einen dauerhafte Betrieb einer
Schlittschuhbahn vor, die statt mit Eis aus Kunststoffplatten mit Silikon-Lösung bestehen soll. Dies spart Energie und ermöglcht eine flexible Nutzung zum Beispiel auch fürs Skating.
Antje Ernst von der Stiftung Spiel befasste sich mit der Zukunft des Norddeutschen Spielzeugmuseums Soltau, das "
Spielmuseum ' mit "Schatzkiste" und "Kreativwerkstatt" werden soll.
Mathias Ernst stellte ein Nutzungskonzept rund um die "
Filzfabrik " vor.
Rathausmitarbeiter Christoph Fischer wies darauf hin, dass die Aufstellung weiterer
Spielobjekte fortgesetzt wird. Um die Stadt auch nachts besser darzustellen, wurde die
Illumination beispielsweise älterer und bedeutsamer Gebäude dargestellt.
Klaus-Dieter Krüger stellte eine Projektgruppe und deren Ziele vor, die die seit ca. drei Jahren leerstehende
Ratsmühle retten wollen.
Dabei zieht sich das neue Soltauer Erscheinungsbild 'Spielraum Soltau' durch alle Projekte wie ein 'roter Faden'.
Nachfolgend haben Sie Gelegenheit, sich diese Ideen in Folien anzusehen. Das Blättern darin erfolgt durch Mausklick oder Tastendruck. Es lohnt sich !!
Im Mai 2008 erhielt die Stadt Soltau den Bewilligungsbescheid für drei Projekte - alles weitere dazu hier ...