Böhme-Zeitung, Sonnabend 29. Mai 2004:
Abrundung des Angebots
Stiftung Haus Zuflucht feiert Richtfest für das Fichtenhaus
len Soltau. „Voll im Termin“ ist derzeit der Neubau des Fichtenhauses, den die Stiftung Haus Zuflucht vor Weihnachten begonnen hat. Wie Architekt Karl-Heinz Fricker beim Richtfest am Donnerstag erläuterte, soll das 2,7-Millionen-Euro-Projekt Ende des Jahres fertig sein. Der die anderen Gebäude des Hauses Zuflucht ergänzende Neubau schließt das Ensemble so ab, dass ein Innenhof entsteht. Auf drei Etagen sollen drei Hausgemeinschaften mit zusammen 36 Einzelzimmern entstehen. Planerisch vorgesehen ist auch ein Übergang zum Gartenhaus, der bei Bedarf später gebaut werden kann.
Geschäftsführer Michael Aufmolk stellte heraus, dass der Neubau Ergebnis des Leitsatzes sei, „das Angebot und nicht die Menschen passend zu machen“. Er freute sich, dass alte Menschen, die einen Platz suchen, im Haus Zuflucht, einer Stiftung, die 1975 von den beiden evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden in Soltau gegründet wurde, eine Auswahl treffen können. Sie reiche von Appartements im Dreitannenhaus bis zu den Hausgemeinschaften, die für Menschen gedacht seien, die besondere Unterstützung brauchten, also zum Beispiel Demente.
Superintendent Heiko Schütte, der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, stellte den Neubau in die „gute Tradition“ der Stiftung, etwas Neues zu wagen und somit unter den Mitbewerbern eine hervorragende Stellung erworben zu haben. Er stellte in diesem Zusammenhang den ehemaligen heimleiter Günter Viets heraus. Das Konzept für den Neubau habe Michael Aufmolk erarbeitet. Der Vorstand habe die Entscheidungen getroffen und wegen der Konjunktur Anbieter aus der Region beauftragt.
„Die Investition zeugt von mutigem Vertrauen in die eigene Einrichtung und von der Überzeugung, den richtigen Standort gewählt zu haben“, lobte stellvertretender Bürgermeister Jürgen Frost.