Karin Thorey unterzeichnet für Überbetrieblichen Verbund Grundsatzerklärung
bz.Soltau/Walsrode. Karin Thorey und ihre Mitarbeiterinnen von der Koordinierungsstelle Frau & Wirtschaft Heidekreis wollen nicht nur Berufsrückkehrerinnen den Wiedereinstieg in das Erwerbsleben ermöglichen. Obendrein wollen sie es auch schaffen, dass diese Frauen einen Arbeitsplatz finden, bei dem sich Beruf und Familie optimal miteinander vereinbaren lassen. Darum unterzeichnete Karin Thorey in ihrer Funktion als Geschäftsstellenleiterin des Überbetrieblichen Verbundes Familie &Beruf e. V. jetzt in Berlin eine Grundsatzerklärung des bundesweiten Netzwerks "Erfolgsfaktor Familie", bei der es darum geht, Beruf und Familie in Einklang zu bringen.
Der Überbetriebliche Verbund im Heidekreis erfreut sich wachsenden Zuspruchs. In den ersten drei Monaten dieses Jahres sind ihm zehn Unternehmen bzw. Verwaltungen neu beigetreten. Mittlerweile gehören dem Verbund 23 Mitglieder an, darunter der Heide-Park, die Kreissparkasse Soltau, der Heidekreis, die Stadtwerke Soltau und die Stadt Schneverdingen.
Dadurch ist es für die Koordinierungsstelle Frau & Wirtschaft Heidekreis möglich, ihr Beratungsangebot zu erweitern. Die Mitarbeiterinnen stehen nach den Sommerferien je einmal monatlich in Soltau, Schneverdingen und Walsrode sowie im Wechsel in drei anderen Südkreiskommunen bereit, um Frauen (und Männer) zu beraten, die nach der Elternzeit in das Berufsleben zurückkehren möchten. "Außerdem habe ich nun mehr Möglichkeiten, Arbeitsplätze zu vermitteln", so Karin Thorey. Sie plant außerdem, eine Stellenbörse auf der Internetseite des Verbundes www.verbund-familie-und-beruf.de einzurichten.
Zuschüsse erhältlich
Dem Netzwerk "Erfolgsfaktor Familie", das der Überbetriebliche Verbund mitträgt, geht es um eine familienfreundliche Personalpolitik in Unternehmen und Verwaltungen. Da müsse man sehen, was für jeden einzelnen Betrieb umsetzbar ist, so Karin Thorey. Unter anderem gehe es darum, Arbeitszeiten und Kinderbetreuungszeiten aneinander anzupassen. Denkbar seien zum Beispiel die Betreuung durch Tagesmütter innerhalb eines Betriebes oder Betriebskindergärten. So bestehe in der Stadt Soltau die Absicht, in zwei Horten Kinderbetreuung bis 22 Uhr anzubieten. Ganz neu sei der Kinderbetreuungszuschuss, den familienfreundliche Betriebe in Anspruch nehmen können.