Die Stadt Soltau darf sich ab 5. November 2008 "staatlich anerkannter Erholungsort" nennen. Die entsprechende Anerkennungsurkunde das Landes erhielt Bürgermeister Wilhelm Ruhkopf von Harald Ottmar und Brigitte Claaßen von der Regierungsvertretung Lüneburg. Bisher war die Böhmestadt staatlich anerkannter Ort mit Sole-Kurbetrieb.
Ottmar hob besonders hervor, dass Soltau nicht auf einem Status quo verharrt, sondern sich stets neue Ziele stecke. Das zeige sich aktuell an den Plänen für die Filzwelt. Ausgehend von der Filzfabrik Gebrüder Röders AG soll das "Themen- und Bildungszentrum rund um das Thema Filz" entstehen, das als "touristischer Leuchtturm" für die Böhmestadt dient.
Für das Erholungs-Anerkennungsverfahren musste die Böhmestadt die Richtlinien des Deutschen Heilbäderverbandes erfüllen. Dazu gehört es Fremdenverkehrseinrichtungen nachzuweisen, auch die Luftreinheit spielt eine Rolle. Auch die vielen kulturellen Möglichkeiten, die Natur und das Konzept zum Spielraum Soltau oder den Soltauer Sommer habe die Regierungsvertretung positiv bewertet.