06. Juli 2010 - Erster Spatenstich für das Designer-Outlet-Center (DOC) Soltau
Im Video sichtbare Firmennamen an den Gebäuden sind frei erfunden.
Quelle: N+M Architekten und Ingenieure GmbH 63065 Offenbach
FOC Bewerbung
Am 6. Juli 2010 war ein besonderer Tag für die Stadt Soltau, die Mutschler-Gruppe und die gesamte Region Lüneburger Heide:
Seit 16 Jahren kämpft Soltau darum, ein Designer-Outlet-Center (DOC) im Stadtgebiet zu verwirklichen und seit 10 Jahren wird sie von der Mutschler-Gruppe als Investor bei der Realisierung dieses Projektes begleitet.
Deshalb ist es besonders erfreulich, dass dieses Durchhaltevermögen nun endlich mit dem „Ersten Spatenstich“ für das neue Großprojekt belohnt wurde.
Alle Beteiligten haben diesen Augenblick sehnlichst erwartet, denn nun heißt es: Es geht los!!! Der Bau des Designer-Outlet-Centers Soltau kann beginnen.
Durch das DOC erhoffen sich alle einen Impuls, der in der gesamten Region spürbar sein wird. Einen Impuls für den Einzelhandel, für die Gastronomie, aber auch positive Signale für die Hotellerie und die sonstigen touristischen Leuchttürme der Lüneburger Heide.
1,3 Millionen Besucherinnen und Besucher werden pro Jahr im fast 10.000 qm großen Designer-Outlet-Center Soltau erwartet.
Wenige Minuten von dort entfernt wartet das Heide-Park Resort mit seinen rasanten Fahrgeschäften, seinen Shows und anderen Attraktionen auf die Gäste des DOC.
In der Soltau-Therme kann der Gast den Tag gemütlich ausklingen lassen.
Am nächsten Tag steht vielleicht ein Ausflug ins Umland oder ein Besuch der vielen anderen touristischen Highlights der Lüneburger Heide an.
Ganz schnell lassen sich so ein paar nette und abwechslungsreiche Tage in der Region verbringen.
Das DOC, mit seinem Investitionsvolumen von mehr als 50 Millionen Euro und etwa 300 bis 400 neuen Arbeitsplätzen, ist eine Chance für die gesamte Region Lüneburger Heide.
Durch den gezeigten Film konnten Sie sich bereits ein Bild vom neuen Designer-Outlet-Center Soltau machen. Der Film wurde erstellt von N + M Architekten und Ingenieure GmbH in 63065 Offenbach.
Bei dem virtuellen Rundgang durch das DOC sind Sie auf Firmennamen an den Fassaden gestoßen, die Ihnen mit Sicherheit nicht bekannt sind. Das liegt daran, dass diese frei erfunden sind.
Wir hoffen, dass der Rundgang Ihre Neugier geweckt hat und wir freuen uns, Sie ab Frühjahr 2012 als Besucher des DOC und der Region begrüßen zu dürfen!
FOC Bewerbung
Virtueller Rundgang durch das Designer-Outlet-Center Soltau
Pressemitteilung
Nachdem am 6. Juli 2010 der „Erste Spatenstich“ für das Designer-Outlet-Center Soltau stattfand und nun mit dem Bau der neuen Einkaufsattraktion begonnen werden kann, gibt es hier ein weiteres kleines Highlight:
einen virtuellen Rundgang durch das DOC Soltau.
Ein Mix aus Moderne und Heimatverbundenheit, von reetgedeckten Heidehäusern umrahmt von Glasfassaden, die in Backstein eingefasst sind: So soll sich das Designer-Outlet-Center Soltau bei seiner Eröffnung im Frühjahr 2012 präsentieren.
Im Januar 2010 wurde der Film bei einer Veranstaltung der Investorin Fa. Mutschler GmbH im Heide-Park-Resort-Hotel Port Royal zunächst Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung präsentiert. Nun soll jedem die Gelegenheit geboten werden, einen ersten Rundgang durch das neue Shoppingparadies zu unternehmen.
Den Film, der von N + M Architekten und Ingenieure GmbH in 63065 Offenbach erstellt wurde, finden Sie unter
www.doc-soltau.de.
Bei dem virtuellen Rundgang durch das DOC werden Sie auf Firmennamen an den Fassaden stoßen, die Ihnen mit Sicherheit nicht bekannt sind. Das liegt daran, dassdiese frei erfunden wurden.
Wir hoffen, dass der Rundgang Ihre Neugier wecken wird und würden uns freuen,Sie bei der Eröffnung des Designer-Outlet-Centers Soltau im Frühjahr 2012 begrüßen zu dürfen!
Soltau, den 12.07.2010
Stadt Soltau
Der Bürgermeister
Wilhelm Ruhkopf
03.02.2009: FOC kommt nach Soltau !
Land Niedersachsen gibt grünes Licht für das Fabrikzentrum
Soltau hat das Rennen gemacht: In Soltau darf ein Factory Outlet Center (FOC) gebaut werden ! Das gaben am 03.02.2009 Niedersachsens Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen und Staatssekretär Friedrich-Otto Ripke in Hannover bekannt.
{FOTO Designer Outlet Center Soltau}
Soltaus Bürgermeister Wilhelm Ruhkopf dazu: "Ich gehe davon aus, daß der erste Spatenstich möglicherweise schon im diesem Sommer vorgenommen werden kann. Und wenn wir Glück haben, dann können wir zur Saison 2010 schon die Türen aufschließen. Daran werden wir jetzt arbeiten."
Den Zuschlag für Soltau begründete Ehlen damit, dass einerseits größtmöglicher Nutzen für die Tourismusregion Lünenburger Heide erzielt, andererseits aber mögliche Beeinträchtigungen innerstädtischer Einzelhandelsstrukturen im FOC-Einzugsbereich minimiert werden sollten. Für den Standort Soltau spreche insbesondere die räumliche Nähe zwischen dem geplanten Standort und der Innenstadt, was Kaufkraftrückflüsse vom FOC ins Stadtzentrum erwarten lasse.
Wie der Minister unterstrich, "haben wir den Weg für das Projekt freigemacht, um die touristische Entwicklung der gesamten Region positiv zu befruchten." Damit dies in möglichst verträglichen Maßen für den Einzelhandel ablaufe, "werden wir als oberste Planungsbehörde entsprechende Auflagen machen und in einem Vertrag zwischen Land, Stadt und Betreiber festschreiben. Wir wollten damit auch die mehr als 13jährige Diskussion zu diesem Thema versachlichen. Wichtig ist, daß wir die Chance, die das FOC der Region bietet, jetzt nutzen."
So ist die Größe des FOC auf 9.900 Quadratmeter begrenzt - ebenso wie die Fläche für die jeweiligen Sortimente, so beispielsweise 7.000 Quadratmeter für Bekleidung oder 1.500 Quadratmeter für Schuhe. Staatssekretär Ripke dazu: " Es müssen Markenhersteller sein, die ihre Ware - ausschließlich zweite Wahl oder Auslaufmodelle - anbieten. Und es muß sichergestellt sein, daß es keine Entwicklung hin zu einem Einzelhandelsobjekt gibt, damit die umliegenden Mittelzentren nicht beeinträchtigt werden."
Um den tourismusfördernden Effekt eines FOC zu unterstützen, "werden wir es mit dem öffentlichen Personennahverkehr verknüpfen", kündigte der Staatssekretär an, denn die Anbindung an die Innenstadt und die tiouristischen Highlights müsse sichergestellt sein: "Daran wird sich auch die Stadt Soltau beteiligen müssen."
Soltaus Bürgermeister Wilhelm Ruhkopf zeigte sich zunächst einmal hocherfreut über das Ergebnis: Ein FOC bringe den Tourismus der gesamten Region voran und ermögliche eine saisonale Erweiterung. "Wir rechnen mit mehr als einer Million Besucher pro Jahr, wobei zehn Prozent in die Innenstadt kommen werden, die davon profitiert." Mit dem FOC seien Investitionen von rd. 35 Millionen EURO und ca. 400 neue Arbeitsplätze verbunden, wobei sich die Kostenbeteiligung der Stadt auf Infrastrukturmaßnahmen beschränke.
Die Investorin, Sylvie Mutschler, Geschäftsführerin der Mutschler-Gruppe mit Sitz in Ulm und Zürich, reagierte mit Erleichterung: "Dieses Projekt ist mit Sicherheit das Verrückteste, was wir je in unserer Firmengeschichte angegangen sind. Aber wir freuen uns natürlich sehr, daß sich all die Mühen und die Arbeit gelohnt haben und wir die Anforderungen des Raumordnungsverfahrens erfüllen konnten. Wir werden nun die nächsten Schritte gehen, um das Baugesuch vorzubereiten, zusammen mit GVA Grimley, unserem international renomierten Betreiber."
Hier noch einmal eine Zusammenfassung über die "unendliche Geschichte" des FOC Soltau..
Rechts finden Sie "Zum Thema" die Berichtserstattung zum FOC Soltau der regionalen und überregionalen Presse.
FOC Soltau Im nächsten Jahr soll es los gehen
Interview mit Sylvie Mutschler – Bester Standort in Deutschland
FOC, DOC oder HDV – die Arbeitstitel für das Projekt haben sich im Laufe der Jahre geändert, der Status nicht: Bisher existieren nur Pläne. Nach wichtigen politischen und Verwaltungsgerichtsentscheidungen in den vergangenen Monaten scheint ein Ende der Auseinandersetzung in Sicht, wenn auch nicht zur Zufriedenheit aller Beteiligten. Darüber sprach BZ –Redaktionsmitglied Reinhard Vorwerk mit der Geschäftsführerin der in Zürich ansässigen Mutschler-Gruppe, Sylvie Mutschler, die als Investorin seit über einem Jahrzehnt den Bau eines Hersteller-Direktverkaufszentrums in Soltau anstrebt.
BZ: Frau Mutschler, wann geht es endlich los mit dem FOC Soltau?
Mutschler: Im kommenden Jahr ist Baubeginn. Davon bin ich jetzt überzeugt, kann und will allerdings noch kein genaues Datum nennen. Die Bauleitplanung läuft, der Bauantrag wird noch vor Weihnachten gestellt werden.
BZ: Von welcher Bauzeit gehen Sie aus?
Mutschler: 16, vielleicht 18 Monate. Die Bauphase selbst ist viel besser planbar als das Verfahren vorher.
BZ: Was stimmt Sie eigentlich so zuversichtlich? Die Stellungnahme aus Bispingen nach dem jüngsten Spruch des Verwaltungsgerichts Lüneburg hören sich schließlich eher kämpferisch an.
Mutschler: Der Standort und die Rechtsgrundlage sprechen eindeutig für uns. Es ist schade, dass es von anderer Seite Irritationen gegeben hat und vielleicht auch noch gibt. Aber entscheidend für uns allein, dass Soltau auf der richtigen Spur ist. Die vergangenen Monate haben uns wichtige Schritte nach vorn gebracht: Zunächst natürlich im Februar die Entscheidung des Landes für den Standort Soltau, im Juni der raumordnerische Vertrag über die Ansiedlung des FOC, genauer des Hersteller-Direktverkaufszentrums, in Soltau zwischen dem Land, dem Landkreis, der Stadt Soltau und uns, der Mutschler-Gruppe. Anfang Juli gab es schließlich das Urteil des Verwaltungsgerichts Lüneburg, das im vorläufigen Rechtsschutzverfahren den Antrag der Gemeinde Bispingen auf aufschiebende Wirkung der Klage abgewiesen hat.
BZ: Bestehen aus Ihrer Sicht noch juristische oder planungsrechtliche Hürden für das FOC Soltau?
Mutschler: Nein. Alle Vorgaben sind im Vertrag definiert. Ihnen wird in der Bauleitplanung und im Baugesuch Rechnung getragen. Ich empfehle, jetzt den Blick nach vorn zu richten, was natürlich nicht allen so leicht fällt. Es ist sehr wichtig, dass das Vorhaben endlich gemeinsam vorangetrieben wird. Ein FOC bedeutet eine große Chance für die gesamte Lüneburger Heide. Das sieht man übrigens auch in Bispingen so. Alle müssen das Vorhaben vorantreiben. Hier soll nichts verhindert werden, sondern etwas Wichtiges für die gesamte Tourismusregion geschaffen werden. Dennoch sind weitere Einsprüche im Laufe des Verfahrens nie auszuschließen.
BZ: Sind Sie heute, nach einem Jahrzehnt, immer noch vom Standort Soltau überzeugt?
Mutschler: Heute mehr denn je. Das FOC gehört einfach in die Tourismusregion Lüneburger Heide, und zwar nach Soltau. Das ist mein subjektiver Standpunkt. Sie wird aber auch von Experten geteilt: Dr. Joachim Will vom Marktforschungsinstitut Ecostra, er als FOC-Papst, hat Soltau wegen der hier verlaufenden Tourismusachsen und aufgrund der Nähe zu den Ballungszentren sogar als besten Standort in ganz Deutschland eingestuft.
BZ: Gilt das auch für den Betreiber?
Mutschler: Uneingeschränkt ja. Wir arbeiten seit zwei Jahren mit der Firma GVA zusammen und haben diese Zusammenarbeit nie in Frage gestellt. GVA ist ein Top-Unternehmen mit jahrelanger Erfahrung. Der Betreiber ist in erster Linie Dienstleister. Seine Aufgabe ist es, mit Mietern Verträge zu schließen und das Center zu managen. Entscheidend ist, was die Mieter denken. Und da kann ich Ihnen sagen, dass die Mieter nach Soltau wollen. Sie sehen Soltau als einen der besten Standort in der Bundesrepublik an.
BZ: Gibt es bereits Kontakte zu potenziellen Mietern?
Mutschler: Ja, etliche. Konkret kann es jedoch erst werden, wenn das Layout, der Bebauungsplan, vorliegt. Daran arbeiten jetzt mit Hochdruck Architekten, die viel Ahnung davon haben. Ich kann Ihnen versichern, dass wir mit verschiedensten Markenunternehmen im Gespräch sind. Wie gesagt, das Interesse an Soltau ist groß.
BZ: Reicht das Platzangebot dann überhaupt aus, oder könnte es knapp werden?
Mutschler: Die Verkaufsfläche ist durch den raumordnerischen Vertrag auf 9900 Quadratmeter festgelegt. Das ist nicht interpretierbar. Der Vertrag regelt nicht nur die Größe, sondern legt auch die zulässigen Sortimentsgrößen fest, die Begrenzung des Angebots und die Beachtung von Tourismusbelangen. Wir hätten gerne mehr, aber damit müssen wir leben und können es auch.
BZ: Für eine Bilanz ist es, ein Jahr vor dem ersten Spartenstich, wohl noch zu früh. Dennoch wie fällt Ihr Zwischenfazit aus?
Mutschler: Ich gucke lieber nach vorn. Wenn ich jedoch in die jüngste Zeit zurück blicke, bin ich beeindruckt von der Präzision, mit der das Standort-Entscheidungsverfahren abgewickelt worden ist. Hut ab vor dem niedersächsischen Landwirtschaftsministerium. Eines lässt sich natürlich bereits jetzt sagen: Das Verfahren zur FOC-Ansiedlung dauert viel länger als geplant und hat viel Geld gekostet.
Quelle Böhme-Zetung, 21. August 2009
FOC: Ende Januar fällt die Entscheidung
Allen Gerüchten zum Trotz soll die Entscheidung zum Standort des Factory Outlet Center (FOC) nicht am 20. Januar fallen, wie Dr. Dominik Mayer, Pressesprecher im zuständigen Landwirtschaftsministeriums, erklärte. "Den 20. schaffen wir nicht, Ende des Monats ist realistischer", sagte er.
Derzeit würden im Rahmen eines Landesraumordnungsverfahrens die Anträge auf die Ansiedlung eine Factory Outlets Centers in den Kommunen Soltau, Bispingen und Bad Fallingbostel noch intensiv gegeneinander abgewogen. Zu einer Tendenz hielt sich der Pressesprecher ebenso zurück. Stück für Stück würden die einzelnen Fakten miteinander verglichen.
Dezember 2008: Soltauer Hof jetzt Vier-Sterne-Hotel
Das Hotel wurde vom Deutschen Hotel und Gaststättenverband (Dehoga) mit einem vierten Stern klassifiziert. "Sie spielen in einer anderen Liga", erklärte der des Dehoga-Kreisverandes Fallingbostel, mit Blick auf die bisherige Einstufung mit drei Sternen und dem Zusatz superior.
Erfreulich für die Gäste: die Vier-Sterne-Auszeichnung ist mit keinerlei Preiserhöhungen verbunden, das bisherige Preisniveau, so Klaus Hoffmann, soll bestehen bleiben. Im Altkreis Soltau ist der Soltauer Hof jetzt das zweite Hotel mit vier Sternen: "Ihre Gäste werden die Qualität überprüfen", erklärte Heinz Beier.
Hoch erfreut über die Vier-Sterne-Einstufung zeigte sich der Soltauer Bürgermeister Wilhelm Ruhkopf, und zwar mit Blick auf die angestrebte FOC-Ansiedlung. Ziel sei es schließlich, die FOC-Gäste auch zu Übernachtungsgästen zu machen, und dafür wird ein entsprechend hochwertiges Angebot benötigt.
Um in der Klassifizierung höher eingestuft zu werden, wurde das Hotel nach einem 25-seitigen Kriterienkatalog unter die Lupe genommen, bei dem es um die Qualität in den Bereichen Gebäude/Raumangebot, Einrichtung/Ausstattung, Service, Freizeit, Angebotsgestaltung und hauseigener Tagungsbreich ging.
In den vergangnen neuen Jahren wurde intensiv und kontinuierlich investiert, fast das gesamte Interieur erneuert. So wurden beispiesweise Zimmer zu großzügigen Suiten erweitert, die Bar und die Tagungsbereiche neu gestaltet.
48 Zimmer stehen den Gästen zur Verfügung, dazu das Restaurant "Amadeus", ein Wellnessbereich, Kegelbahnen, Gesellschaftsräume, Biergarten, Wintergarten, das Atrium "Toscana" und die gemütliche Hotelbar.