„Resiliente Innenstädte“ – Eine resiliente Innenstadt für Soltau

Das Programm „Resiliente Innenstädte“ unterstützt 15 Städte in Niedersachsen bei der langfristigen Aufwertung ihrer Zentren. Soltau erhält bis Ende der EU-Förderperiode 2021 - 2027 ein Budget von 3,95 Millionen Euro aus EFRE-Mitteln. Damit soll die Stadt unter Beteiligung der Wirtschafts- und Sozialpartner sowie der Zivilgesellschaft Projekte zur Attraktivierung der Innenstadt entwickeln. Insgesamt stellt das Land 61,5 Millionen Euro dafür zur Verfügung. (Quelle: „Förderbescheid übergeben“)

LogoDie Umsetzung von Projekten wird durch das Förderprogramm des Landes Niedersachsen "Resiliente Innenstädte" gefördert. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des niedersächsischen EFRE/ESF+ Multifondsprogramm.

 

Das Förderprogramm

Wie lang ist der Förderzeitraum?

Das Förderprogramm „Resiliente Innenstädte“ läuft während der Förderperiode 2022-2027.

Wer ist antragsberechtigt?

Neben der Stadt Soltau als Kommune können, je nach Fördergegenstand, auch andere Träger antragsberechtigt sein. Dies können sein: juristische Personen, welche nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet sind; Gesellschaften in mehrheitlich kommunalem Eigentum; rechtsfähige Zusammenschlüsse nach § 2 Abs. 1 NQG. Privatpersonen sind in dieser Förderkulisse leider nicht antragsberechtigt.

Sollten Sie unsicher sein, ob Sie antragsberechtigt sind, wende Sie sich gerne an die Geschäftsführung der Steuerungsgruppe.

Was ist förderfähig?

Grundsätzlich sind sowohl investive Maßnahmen (Mindestsumme zuwendungsfähiger Ausgaben: 120.000 Euro) als auch nicht-investive Maßnahmen (Mindestsumme zuwendungsfähiger Ausgaben: 30.000 Euro) förderfähig. Die Maßnahmen müssen dabei der Umsetzung der ganzheitlichen Strategie dienen, welche im Beteiligungsprozess erarbeitet wurde und den Weg zur „Resilienten Innenstadt Soltau“ aufzeigt.

  • Investive Maßnahmen sind solche Maßnahmen, aufgrund derer eine Sach-, Finanz- oder immaterieller Vermögensgegenstand beschafft wird, welcher längerfristig im Fördergebiet der Innenstadt verbleibt. Eine typische investive Maßnahme ist die Anschaffung von Sachvermögen (z.B. Spielgeräte, Gebäude und Grundstücke).
  • Nicht-investive Maßnahmen sind solche Maßnahmen, welche keinen direkten Vermögensgegenstand betreffen. Typische Beispiele sind die Erstellung von Konzepten, Studien, die Durchführung und Betreuung von Öffentlichkeitsbeteiligungen, Kampagnen und ähnliches.

GeltungsbereichDie Maßnahmen müssen im Geltungsbereich der „Resilienten Innenstadt Soltau“ liegen. (Siehe Bild)

Bezüglich der konkreten Fördergegenstände berät Sie gerne die Geschäftsführung der Steuerungsgruppe „Resiliente Innenstadt“.

Weitere Informationen finden Sie auf den folgenden Internetseiten:

Wie kann ich einen Antrag stellen?

Sofern Sie einen Fördermittelantrag im Rahmen der „Resilienten Innenstadt Soltau“ stellen möchten, wenden Sie sich gerne an die Geschäftsführung.

Im Folgenden finden Sie die erforderlichen Antragsunterlagen. Die Geschäftsführung der Steuerungsgruppe „Resiliente Innenstadt Soltau“ berät Sie gerne und unterstützt hinsichtlich der auszufüllenden Dokumente.

Die Steuerungsgruppe

SteuerungsgruppeWas ist die Steuerungsgruppe?

Die Steuerungsgruppe ist das Soltauer Gremium, welches über die Förderwürdigkeit der eingebrachten Projekte beschließt. Das Gremium umfasst 27 Vertreter:innen der Handlungsfelder Soziales, Ökologie und Ökonomie. Dies schließt neben dem Vorsitz und der Geschäftsführung auch eine Vertreterin des Amtes für regionale Landesentwicklung mit ein. Außerdem gibt es noch weitere beratende Mitglieder, welche ebenfalls ihre Fachexpertise in die Projektentwicklung und –beurteilung einfließen lassen können.

Die Gründung dieser Steuerungsgruppe war und ist Voraussetzung für den Erhalt der Förmittel.

Die Förderfähigkeitsprüfung durch die Niedersächsische Investitions- und Förderbank (NBank) bleibt unberührt.

Arbeit der Steuerungsgruppe

In den Sitzungen der Steuerungsgruppe „Resiliente Innenstadt Soltau“ können Projektideen vorgestellt werden und es besteht die Möglichkeit aktiv an der Projektentwicklung von Innenstadtprojekten mitzuwirken. Die zentrale Aufgabe der Steuerungsgruppe ist die Durchführung der Förderwürdigkeitsprüfung für eingebrachte Einzelvorhaben, welche aus dem genehmigten Budget (3,95 Mio. Euro) gefördert werden sollen. Ihre Entscheidung basiert auf den Inhalten des Integrierten Strategiekonzeptes „Resiliente Innenstadt Soltau“. Außerdem legt die Soltauer Strategie ein Scoring fest, welches zur Projektbeurteilung herangezogen wird.

Durch die breite Aufstellung der Steuerungsgruppe und die Mitgliedschaft diverser Vertreter:innen Soltauer Institutionen soll eine möglichst unabhängige Entscheidungsfindung ermöglicht werden. Auch Vertreter:innen der Zivilgesellschaft (also Einwohner:innen ohne Zugehörigkeit in eine gesonderte Institution) sind Teil der Steuerungsgruppe.

Die Sitzungen der Lenkungsgruppe finden grundsätzlich nicht öffentlich statt. Es werden jedoch, insbeosndere zur Projektentwicklung verschiedene Öffentlichkeitsveranstaltungen durchgeführt. Die Ergebnisse aus den Sitzungen werden in Form von Ergebnisprotokollen auf dieser Internetseite veröffentlicht.

Sitzungen

1. Sitzung vom 25. Januar 2023:

2. Sitzung vom 18. Oktober 2023:

3. Sitzung vom 30. Januar 2024:

4. Sitzung vom 29. Mai 2024

5. Sitzung vom 27. Juni 2024:

Kontakt

Die Arbeit in der Steuerungsgruppe wird durch die gewählte Geschäftsführung koordiniert. Wenn Sie Projektideen für die Soltauer Innenstadt oder Fragen rund um das Förderprogramm „Resiliente Innenstädte“ haben, wenden Sie sich gerne an: 

⇒ Frau Anne-Marie Niemeyer, Geschäftsführung

⇒ Herr Daniel Gebelein, Vorsitz

Hinweis zur Finanzierung

LogoDie Umsetzung von Projekten wird durch das Förderprogramm des Landes Niedersachsen "Resiliente Innenstädte" gefördert. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des niedersächsischen EFRE/ESF+ Multifondsprogramm.

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