Allgemein ist das Ziel eines Verkehrsentwicklungsplanes (VEP), den Verkehr im Stadtgebiet entsprechend der jeweiligen Bedürfnisse einer Stadt langfristig verträglich und umweltfreundlich zu gestalten, um somit die Lebensqualität zu verbessern.
Der VEP legt eine Richtung der Verkehrsentwicklung bis 2040 und länger fest. Durch Bestandsaufnamen werden Problemstellen erfasst und entsprechende Lösungsvorschläge entwickelt, woraus konkrete Maßnahmen zur Erreichung der Ziele entwickelt werden.
Für Soltau haben sich aus dem jetzt beschlossenen VEP 38 Maßnahmen herauskristallisiert.
Zu den am höchsten priorisierten Maßnahmen gehört unter anderem die Weiterentwicklung des Radverkehrsnetztes mit Haupt- und Nebenrouten, eine attraktivere Gestaltung des Weges zwischen dem Bahnhof und der Innenstadt weiter bis Breidingsgarten, die Verbesserung der städtischen Buslinienverkehre sowie die Einführung eines Parkleitsystems für die Kernstadt.
Es werden auch Maßnahmen beschrieben, die den motorisierten Individualverkehr reduzieren sollen – durch eine gleichzeitige Attraktivitätssteigerung von Rad- und Fußverkehr. Insbesondere der Durchgangsverkehr im Zusammenhang mit Umleitungsverkehren und die regelmäßig auftretenden Rückstaus an den Bahnübergängen sind dominante Themen.
Die einzelnen Maßnahmensteckbriefe mit grober Kostenschätzung, Zeithorizont für den Maßnahmenbeginn und Priorität können detailliert direkt im VEP nachgelesen werden.
